Drehungen

Drehungen sind ein wesentliches Element des West Coast Swing. Die meisten Drehungen werden vom Follower ausgeführt und müssen daher vom Leader geführt werden. Die wesentlichen Unterscheidungsmerkmale der verschiedenen Drehungen sind der Drehgrad und die Drehrichtung.

Ein wesentliches Signal an den Follower bezüglich des Drehgrads ist der Prep. Drehungen von mehr als 180° werden mit einem Prep auf Schritt 2 unterstützt. Der Prep erfolgt dabei in die der Drehung entgegengesetzte Richtung – d.h. wenn der Follower nach innen dreht wird bei Schritt 2 zuerst etwas nach außen gedreht um dann Schwung für die eigentliche Bewegung auch Schritt 3 zu holen. Der Prep ist dabei oft nur ein kleines Signal, die Hand wird vielleicht 10 oder 20cm bewegt. Oft wird auch – insbesondere bei Einsteigern – unterrichtet, dass auf Schritt 1 auch bereits ein erster Prep erfolgt der dem Prep auf Schritt 2 entgegengerichtet ist. Das hat den Vorteil dass sich der Follower noch früher auf die kommende Drehung einstellen kann, wirkt aber auch etwas unruhiger und wird daher von fortgeschrittenen Tänzern in der Regel nicht mehr geführt.

Die Drehrichtung wird durch die Finger des Leaders angezeigt. Wenn die Finger der Führungshand bei Schritt 2 nach außen zeigen wird auch nach außen gedreht, wenn sie nach innen zeigen wird nach innen gedreht.

Advertisements
%d Bloggern gefällt das: