Extensions

Manchmal möchte man im West Cost Swing aus dem normalen 6-count oder 8-count Schema ausbrechen und zwar im Regelfall motiviert durch die Musik. Wenn man z.B. eine bestimmte Aktion auf einen Phrasenanfang oder eine markante Stelle in der Musik legen will, dann muss man manchmal auch eine Figur verlängern oder abkürzen.

Um die Figur zu verlängern kann man extensions nutzen (manchmal auch als „stalking“ bezeichnet). Der Leader kann durch extensions eine gerade Anzahl zusätzlicher Schritte in eine Figur einbauen (also 2, 4, 6 usw.). Im Regelfall wird man aber nicht mehr wie 4 Schritte einbauen, da man bei 6 zusätzlichen Schritten ja auch die Figur regulär ohne extensions beenden können hätte und eine normale 6-count Figur zusätzlich tanzen können hätte.

Extensions kann man an verschiedenen Stellen einer Figur einbauen. Die einfachste Stelle ist direkt am Anfang: Normalerweise zeigt der leader bei der 2 an, ob die Figur blockierend oder passierend ist. Falls er nichts davon anzeigt, sondert einfach weiter nach hinten läuft, dann sollte der Follower ebenfalls weiterlaufen und auf ein eindeutiges Signal warten. Diese zusätzlichen Schritte sind die einfachsten Extensions.

Die andere Stelle ist vor dem Anchor: Anstatt beim Anchor stationär zu bleiben kann der Leader auch weiter in Richtung des Followers laufen. Der Follower sollte dann ebenfalls nach hinten weiterlaufen, solange bis er ein eindeutiges Signal zum anchorn bekommt.

Letzten Endes werden Extensions also über den Abstand beim Tanzen geführt.

Advertisements
%d Bloggern gefällt das: